Mittwoch, 10. August 2016

Über neue Tendenzen in der Bloggerei

Es kommt in letzter Zeit immer öfter vor, dass mir bei Bloggerkollegen Gemeinsamkeiten in der Berichterstattung auffallen, die mir einerseits neu und andererseits auch wieder sehr vertraut erscheinen. Ich verzichte jetzt mal auf konkrete Literaturangaben mit entsprechenden Links und stelle einfach Behauptungen auf.

Da wäre zunächst mal der Topos, den ich "Die schöne Kassiererin im Supermarkt" nennen möchte. Zusammengefasst kann man sehen und sagen, dass Männer ab einem gewissen Alter dazu neigen, gerne einkaufen zu gehen. Und das möglichst täglich. Ob bei REWE oder PENNY ist fast nebensächlich. Hauptsache es gibt da eine Schönheit an der Kasse, die man immer wieder gerne sieht. Und am liebsten irgendwann mal persönlich ansprechen würde. Dieser Topos gilt vor allem für alleinstehende Männer, ich darf mich also gerne ein bisschen ausschliessen.

Das zweite Phänomen ist etwas komplexer, hängt aber dennoch mit dem ersten zusammen. Vor allem wenn man es unter dem Gesichtspunkt "Reisende Blogger der ersten Generation" betrachtet. Und zwar meine ich Folgendes.

Man reist mit kleinem Gepäck. Weil man alles unterwegs kaufen kann. Und man fliegt nicht mehr auf die Malediven. Cityreisen nach Paris sind genauso out wie Urlaub in Nizza oder der Schweiz. Man fotografiert die Blumen im eigenen Garten und Landschaften vor der Haustür. Man fährt mit dem Fahrrad ein bissle durch die Gegend, man grillt oder picknickt an vertrauten Orten. Schöne Natur gibt es überall in Deutschland, von der Ostsee bis in die Alpen.

Ganz zu schweigen von den Naturschönheiten bei EDEKA, DM und NETTO.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Philo-Sophie sitz!

Die erste Episode der dreiteiligen ARTE-Reihe "Die Suche nach dem Selbst" enthält einiges populärphilosophisches Gebrabbel. So kann man das ungeniert bezeichnen.

Sophie Rois
Die fesche Sophie Rois zitiert
Nietzsche:"Sei du selbst!"

Okay, ich wüsste jetzt auf Anhieb auch nicht, wer ich sonst sein sollte. Und dann steigt sie in so einen alten Citroën DS. Ja, da wäre ich ich! Und sässe sogar weich gefedert!

Wohnwagen
Doch wie sagte dieser Nietzsche noch?
"Trau keinem Gedanken,
der im Sitzen kommt!"

http://www.arte.tv/guide/de/063843-001-A/die-suche-nach-dem-selbst-1-3

Sonntag, 24. Juli 2016

Der Ort heisst Sitzenkirch!

Eggenertal1

Bis heute morgen hatten wir noch einen Ausflug zum Bodensee geplant, wollten dann aber doch nicht stundenlang im Auto sitzen, bei dem tollen Wetter.

Eggenertal3

Sind wir also erst mal zum Eisessen auf dem Rathausplatz von Neuenburg gefahren. Und dann nach Kirchsetzen. Oder heisst es Setzenkirchen? Jedenfalls liegt es im Eggenertal, wo wir dann bissle spazierengegangen sind. Auf der Rückfahrt am Strassenrand haben wir noch Kirschen in Selbstbedienung mitgenommen.

Eggenertal2

Die hatten an ihrem unbewachten Stand auch noch verschiedene Flaschen Schnaps, Marmelade, Holundersirup und solche Sachen im Angebot. Die Kasse hatte keinen Schlitz, man konnte einfach den Deckel aufklappen und mal gucken wieviel schon drin ist. Wir zahlen dann immer etwas mehr rein, um das auszugleichen, wenn irgendjemand anders nicht bezahlt hat. Schon cool, soviel Vertrauen in eine ehrliche Kundschaft.

Eggenertal5

In unserem Dorf, Steinenstadt, sind wir dann noch beim Salmen eingekehrt, der seit gestern einen neuen Pächter hat. Um 20.15 Uhr gibt's dann noch den Bayernkrimi mit Bezzel und dem Inkasso-Heinze. Schöner Sonntag, so.

Eggenertal4

Dienstag, 12. Juli 2016

Gestern in Köln

Blick von der schäl Sick auf Kranhäuser und Kölner Dom
Blick von der schäl Sick
auf die Kranhäuser am Hafen

Blick vom Schiff auf Kranhäuser und Kölner Dom
Blick vom Schiff
auf Kranhäuser und Kölner Dom

Schifffahrt
Polizeiboot

Hier in der Volksgartenstrasse 17 hab ich gewohnt, im 2. Stock (1)
Hier in der Volksgartenstrasse 17
hab ich gewohnt, im 2. Stock

Gegenüber wohnte mein Freund Dieter M.
Gegenüber wohnte mein
Freund Dieter M.

Im Volksgarten
Im Volksgarten

Samstag in Solingen Besuch bei Walbusch und Haribo
Samstag in Solingen
Besuch bei Walbusch und Haribo

Sonntag in Haan Familientreffen
Sonntag in Haan
Familientreffen

Meine Schwestern
Meine Schwestern

Dienstag, 5. Juli 2016

Die Überraschung

Er hatte mich am Sonnntagnachmittag angerufen und eine Überraschung angekündigt. Er wolle mir was schicken und sich meiner postalischen Anschrift versichern.

Horst Lapp 1

Heute kam dann der Brief aus Wolfach, meiner alten Heimat, von Horst Lapp, meinem Freund und Bestseller-Autor, mit dem Prospekt.

Horst Lapp 2

Wir kennen uns schon seit rund 20 Jahren, er wird in meinem Buch "Der Knallkopf" ausgiebig erwähnt und zwischenzeitlich haben wir gemeinsam andere Autoren mit Lektoratsdiensten unterstützt.

Horst Lapp 3

"Mein bitteres Brot" (244 Seiten, 18 Euro) ist soeben erschienen und kann auf Rechnung bestellt werden, entweder bei mir per Email oder direkt bei

Horst Lapp Verlag
Staighof 35
77709 Wolfach-Langenbach

DER SPIEGEL 1989 über Horst Lapp
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496857.html
Eintrag in Schreibmans Kultbuch vom 7.8.2008
http://schreibman.twoday.net/20080807/

Sonntag, 3. Juli 2016

Sargnagel & Tschui

Die bis gestern noch weithin unbekannte Wienerin Stefanie Sargnagel ging heute als Siegerin aus den 40. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt hervor. Bei der Überreichung des Bachmannpreises heute Vormittag reckte sie - für mich zu kitschig - die Faust zu einem "Es lebe das Matriarchat!"

Alle Texte und Videos gibt's auf http://bachmannpreis.orf.at/

Im Rahmen der ausführlichen Berichterstattung und der Übertragung der Lesungen auf 3Sat gab es auch - ausser Konkurrenz - einen Film über die schweizerische Autorin Silvia Tschui ("Jakobs Ross"), die nach einigen Jahren in London wieder in ihre Heimat zurückgekehrt ist.

Silvia Tschui

"Heimat ist eigentlich ein rückwärts gewandter Begriff, der eigentlich so gar nicht existiert, weil alles sich immer verwandelt. Für mich ist das die Gegend rund um den Zürichsee, wo ich den grössten Teil meiner Kindheit verbracht habe."

Samstag, 2. Juli 2016

Etappen und Rundfahrten auf Teufel komm raus

Heute Nachmittag sass ich 30 km südlich von Freiburg und 30 km nördlich von Basel an einem Tischchen am Strassenrand in Müllheim und ass ein Eis. Am Nebentisch unterhielten sich ein Mann und eine Frau - offensichtlich Urlauber aus Norddeutschland - darüber, was sie am vorigen Samstag gemacht haben.

Sie war mit drei Jugendlichen in Freiburg gewesen. Da war der Teufel los, ein Gedränge überall, so dass sie nach zwei Stunden beschlossen, durchs Höllental zum Titisee zu fahren. Das Essen in einem typischen Schwarzwaldrestaurant war äusserst üppig und super billig, unter 10 Euro. Dann fuhren sie noch über Schönau, wo unser Bundestrainer Jogi Löw herkommt, in Richtung Badenweiler, was dann ja schon wieder zu Müllheim gehört.

Ich war die ganze Strecke, die mir sehr vertraut ist, im Geist mitgefahren.

Der Mann erzählte dann, dass er mit irgendwelchen Leuten nach Basel gefahren sei, also in die entgegengesetzte Richtung, nach Süden. Das sei ja eine grosse Enttäuschung gewesen, meinte er. Mal kurz durch die Altstadt und dann das Rote Rathaus und dat waret dann auch schon. Und was das Essen im Restaurant betrifft, das war ja eine Frechheit. Das billigste warme Gericht war um die 30 Schweizer Franken, da hätten sie dann nur einen Toast gegessen, für 20 SF. Er hatte ja auch nur 50 dabei gehabt. Euro hätten die überhaupt nicht genommen und wenn, dann höchstens 1:1 gewechselt.

Heute fahre ich im Geist mit der Tour de France von Mont-Saint-Michel auf die Halbinsel Cotentin. Die Strecke führt über Sainte-Mère-Eglise, wo wir vor anderthalb Jahren den am Kirchturm hängenden Fallschirmspringer gesehen und Kaffee getrunken haben.

September 2014

Gewohnt hatten wir eine Wochen lang in einem Ferienhaus in Sainte-Marie-du-Mont (Utah Beach).

September 2014

Dieser kleine Ort ist heute das Ziel der ersten Etappe.

Da wird der Teufel los sein.

September 2014

Montag, 13. Juni 2016

Ralph Bischoff bei Blendle.com

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Als Kunde des Online-Kiosks Blendle.com erhalte ich täglich einen Newsletter ("Das Beste auf Blendle") mit Leseempfehlungen für einige ausgewählte Presse-Artikel aus den besten deutschen Zeitungen und Zeitschriften.

Blendle

Die empfohlenen und viele andere Artikel kann man sich dann einzeln auf den Bildschirm holen und lesen, ohne dass man jeweils das ganze Heft kaufen muss. Der Text über Ralph kostet 0,59 Euro, als Lesedauer wird "12 Minuten" angegeben und bei Nichtgefallen nach der Lektüre kann man sein Geld zurückverlangen.

Ralph Bischoff

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Schreibman - 30. Jul, 19:19


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