Samstag, 15. Juni 2013
Mittwoch, 20. März 2013
Schreibman gibt wieder Stunden

Je vais te montrer quelques gestes françaises.
Ich werde Dir ein paar typisch französische Gesten zeigen.

Meine bisher älteste Schülerin,
Irmgard Kayser,
ist inzwischen 90 Jahre alt
(elle a quatre-vingt-dix ans).
Bin gespannt, wie die Annonce ankommt. Meine Methode ist die sogenannte Direktmethode, die weitestgehend auf Übersetzungen und Grammatik-Erklärungen verzichtet und sich sehr gut bewährt hat. Sie eignet sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.
Montag, 4. März 2013
Freiburg Hbf

Heute mittag in der Bahnhofshalle. Lange nicht mehr vor so einem Fahrplan gestanden. Weckt Erinnerungen. Alle schieben ihre Koffer auf vier Rollen neben sich her.

Wohin könnte man mal fahren? Nach Berlin, Hamburg oder Interlaken?
Hinterzarten, Gundelfingen, Gottenheim? Abfahrtszeiten ab Freiburg
siehe hier.
Samstag, 2. März 2013
Montag, 18. Februar 2013
Auslaufmodelle
Hauptattraktion des verschlafenen Kurorts Bad Münstereifel, 60 km südlich von Köln, war bisher der Sänger Heino mit seinem "Rathaus-Café" im Ortskern. Der 74-jährige musste jetzt heuschreckenmässigen Plänen der Stadtverwaltung weichen und sein Quartier ausserhalb der Stadt aufschlagen.
Seine Konditorei wurde ebenso wie ein rundes Dutzend weiterer Geschäfte von Investoren aufgekauft, die in dem mittelalterlichen Eifelstädtchen ein grosses "City Outlet" errichten werden.
Der Kur- und Erholungsort bereitet sich nun darauf vor, dass im Spätsommer dieses Jahres die Eröffnung stattfindet und dann täglich von Horden von Schnäppchenjägern angesteuert wird, die mit Bussen und PKW zum Billig-Einkauf anreisen. Es sollen grössere Parkhäuser, Parkplätze und Hotels gebaut werden.
Hotels? Übernachten Schnäppchenjäger in Hotels? Um das durch Billig-Einkäufe gesparte Geld am gleichen Tag im gleichen Ort für teure Hotel-Übernachtungen wieder auszugeben? Wohl kaum.
Die Münstereifeler, die glauben, bald den grossen Reibach zu machen, werden erleben, dass ihr altes Städtchen seine Seele verliert. Dass leere Fussgängerzonen nach Ladenschluss trostlos sind.
Und dass Schnäppchen nicht singen können.
Donnerstag, 7. Februar 2013
Ganz schön dreist
Jetzt diskutieren die Leute darüber, ob man eine 33 Jahre alte Doktorarbeit nochmal hervorkramen müsse und ob die Bildungsministerin "Prof. Dr." Schavan zurücktreten soll, weil man ihr Plagiate vorwirft und nachweist.
Ich habe mich mal in die Dokumentation "Schavanplag" hineingelesen. Da kann man sehr genau sehen, wie die Dame mit vorgetäuschter Rezeption, Umformulierungen und eben eindeutigen Plagiaten gearbeitet hat.
Nachgewiesen werden ihr unter anderem, zum Teil mehrmalige(s)
- Vortäuschen einer Freud-Rezeption
- Vortäuschen einer C.G.-Jung-Rezeption
- Vortäuschen einer Adler-Rezeption
- Übernahme von mehr als einer Seite
- Übernahme zahlreicher Fehler
Letzteres macht die Plagiatsnachweise besonders einfach. Wenn Frau Schavan also einen Buchtitel falsch zitiert und eine falsche Seitenangabe gemacht hat, weil sie Fehler in einer geklauten Passage nicht erkannt hatte, dann ist das auch einfach nur peinlich.
Vor allem ist es aber eine ungeheure Frechheit, auch dann noch zu leugnen und zu beschönigen, wenn einem alles so sorgfältig nachgewiesen wird wie in dieser Dokumentation.
Mittwoch, 23. Januar 2013
Fallen
Die "Spiegel-Falle" hat mal wieder funktioniert. Der erkenntnisversprechende Titel veranlasste mich ausnahmsweise zum inzwischen doch völlig ungewohnt gewordenen Kauf der Print-Ausgabe. Allerdings wurde jegliche Erwartung dann jäh enttäuscht. Weder war die Tatsache neu, dass zu Diagnosen gelegentlich Unterbezeichnungen erfunden werden wie neue Krankheiten zu neuen Medikamenten, noch ist die Diskussion darüber, was noch normal und was dann doch schon ziemlich krank ist, jünger als ein paar hundert Jahre.














